Das Leben auf Kuba

Die Entscheidung, auf Kuba Urlaub zu machen, ist in aller Regel relativ schnell gefallen und wird dann auch nicht bereut, weil es zahlreiche Gründe gibt, die für einen Urlaub in dem karibischen Inselstaat sprechen. Im Vorfeld sollte man sich jedoch auch mit dem Leben auf dieser Insel auseinandersetzen, denn hier ist durchaus einiges anders, als vielleicht in Deutschland. In Kuba leben zirka 11 Millionen Menschen, also so viel, wie allein in Paris wohnen. Zwei Millionen dieser Menschen leben in der Hauptstadt Havanna, so dass man hier davon ausgehen kann, dass ein reges Leben mit viel Schwung vorhanden ist.

Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass zirka 150.000 bis 200.000 Menschen, die in Kuba leben, Anrecht auf die spanische Staatsbürgerschaft haben. Dies wird im spanischen Gesetz „Ley de Memoria Histórica“ geregelt. Der Großteil der Bevölkerung in Kuba besteht aus Weißen, nämlich ungefähr 65%. 10 % bilden lediglich die Schwarzen und 25% die sogenannten Mulatten oder auch Mestizen. Des Weiteren leben 76% der Kubaner, als mehr als die Hälfte in den städtischen Gebieten, so dass man hier davon ausgehen kann, dass weniger Leben auf dem Land stattfindet.

Das Leben in Kuba hat meist den Anschein, als würde alles ein wenig bequemer laufen, als beispielsweise in anderen Staaten. So sieht man die Kubaner häufig mit einem Cocktail vor sich stehen, die Sonne genießen und das Leben ein wenig gelassener sehen. Das ist durchaus eine Ansicht, die es in Kuba gibt, jedoch handelt es sich dann wohl eher um den Tourismus, der hier Einzug hält und nicht um die eigentlichen Kubaner, die wie jeder andere Mensch auch ihre Existenz durch Arbeit sichern müssen. Die Arbeit erfolgt in aller Regel sehr häufig in der Tourismusbranche, denn der Tourismus boomt und stellt einen Großteil des Einkommens Kubas dar. Daher sollte man sich immer vor Augen führen, dass es andere Menschen sind, die einen Urlaub bzw. den eigenen Urlaub unvergesslich machen.

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